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Fixe Vorstellungen und Chaos

Immer wieder begegnet mir das Phänomen der absoluten fixen Vorstellung, von dem, was geschehen mag, von dem, was gelingt oder nicht, von dem wie es ausgeht oder was man fühlt oder nicht. Es ist in unseren Köpfen, die fixe Vorstellung von einem Ereignis. Gerade in der Erotik ist dies häufig verbreitet. Gewiss spornt es das ‚Kopfkino‘ an, doch gleichzeitig bremst dich diese Denkweise bis aufs Äusserste aus. Denn die enge Vorstellung von einem Ereignis gleicht einem Blick durch einen Tunnel. Nur das was du in diesem Ausschnitt siehst, ist relevant. Damit blockierst du dich für die Dinge, die neben diesem Ausschnitt wären – denn du siehst sie nicht. Du hälst sie nicht für wichtig; nicht für interessant und würdigst dem keinen Blick.

In der Erotik drückt sich diese Denkweise dann hemmend aus. Unsicherheit ist grossgeschrieben – genauso wie eine gewisse Form der Ambivalenz und letztlich die Sorge und Angst darüber, dass der Tunnelblick nicht zu einem realen Bildnis wird. Denn du möchtest dieses Bildnis haben, was in deinem Kopf ist – Abweichungen nicht erlaubt! Das führt dazu, dass du eventuell Dinge verpasst, die noch interessanter hätten sein können, als das was in deinem Kopf ist. Zudem kannst du dich nicht öffnen für den Prozess, der dich erwartet, weil es vielleicht anders ist, als in deiner Vorstellung. Dinge wie Orgasmusprobleme, Versagensangst und den Kopf voller Gedanken sind dann nur die Regel und nicht die Ausnahme. Mit dem Tunnelblick machst du prinzipiell das kaputt, was sehr schön hätte werden können.

Doch wie kann man das Problem lösen? Ich spreche stets von einer Idee und nicht von einer Vorstellung. Du kannst eine Idee haben, wie etwas laufen wird und dennoch bleibst du offen für Abwandlungen. Genauso wie ich bei einem Telefonat eine Idee habe, wenn ich später sehen werde. Ich mache mir ein Bildnis von der Stimme und male mir ein Bild aus, wie dieser Mensch aussieht. Doch ich bleibe nach allen Seiten hin offen für andere Ideen und Bildnisse. Ich bin dann höchstens überrascht, wenn mein Gegenüber überhaupt gar nicht dem entspricht, was zu dieser Stimme hätte passen können. Und es macht diesen Menschen noch interessanter als zuvor.

Wenn du diese innere Haltung erreichst, wirst du frei und kannst dich öffnen. Erst dann kannst du dich dem Flow hingeben, der dir offenbart wird. Beachte dabei auch, dass Frauen sehr wohl merken, wenn ein Hemmungsfaktor in der Luft liegt. Was das ist der Erotik macht oder der lustvollen Hingabe und Leidenschaft einer Frau, ist selbstredend klar. Wenn du alleine keine Ideen hast, wie du das Thema angehen kannst, wird einen Blick in meine Workshopabteilung. Hier ist insbesondere der Workshop Free Brain von Bedeutung.

Wer das absolute Freie erleben will, muss auch frei sein in seiner Vorstellung…

Die „schöne“ Erotik

Eine „schöne“ Erotik hat nichts mit oberflächlichen Attributen zu tun und erst recht nicht mit Aspekten wie Optik oder Performance. Oft spricht man von einem Gesamterlebnis, wenn man sagt: es war eine schöne Erotik. Was nun genau schön daran ist, weiss man oft auch nicht so genau. Doch prinzipiell ist es sehr einfach, das zu verstehen. Wie man Erotik konsumiert, kann völlig unterschiedlich sein. Die einfache Variante funktioniert auch einfach: die optischen Reize pingen das Gehirn an und schon ist man bereit zu allerlei Schandtaten. Dazu gesellen sich noch Handlungen, die man gerne mag und fertig ist der Erotikkonsum, den man weitläufig als gut bezeichnet.

Dass es weit mehr gibt als das, kann man sich wohl vorstellen, doch der Weg dahin bleibt vielen unerschlossen. Denn dazu gehört weit mehr als sich auf Reize zu verlassen. Die schöne Erotik hat die Fähigkeit in die Tiefe zu gehen; wahnsinnige Erfahrungen zu machen; sich selbst neu zu entdecken und mit dem Partner zu einer Symbiose zu verschmelzen. Um das zu erleben, muss man loslassen von alten Mustern, die bisher in der Erotik die Prioritäten gesetzt haben. Erst wenn du unabhängig wirst, von den einfachen Reizmodulen, bist du fähig mehr zu erleben. Eine gewisse Form der Wertfreiheit gehört dazu um das Ziel zu erreichen. Erst wenn wir den Kopf ausschalten, aufhören zu bewerten und uns im Hier und Jetzt bewegen, wird es interessant.

Dann sind wir in der Lage bewusst Erotik wahrzunehmen und schwingen auf einer anderen Ebene. Das gemeinsame Lachen, das kleine Streicheln, die süsse Geste, sich in die Augen schauen und im Moment verweilen, sind dabei nur kleine Aspekte der schönen Erotik. Wer loslässt kann tiefe Erfahrungen machen bis hin zu Ganzkörperorgasmen. Wer den anderen voll und ganz annimmt, so wie er ist, wird frei sein in seiner Erotik. Und wenn man sich auf die Schwingungen des Partners einlässt, kann man gemeinsam eine Reise machen, die nichts gemein hat mit der „einfachen“ Erotik. Wer interessiert daran ist, mehr zu erleben als eine einfache Erotik, kann sich mit meinen Workshops vertraut machen.

Tantra + Massage im heimischen Schlafzimmer erleben?

Im Schlafzimmer, wo man also schläft, sollte man nur eines tun: schlafen! Das ist wichtig für Körper, Geist und Seele. Nicht selten führen sexuelle Interaktionen im Schlafzimmer zu Schlafstörungen. Erst recht, wenn die Beziehung und die Sexualität ohnehin nicht im Gleichgewicht ist. Besonders leiden Frauen darunter. Die Abgrenzung fehlt zwischen Schlafen und Erotik.

Es macht also durchaus Sinn, sich einen eigenen Liebesraum zu schaffen, wo nur eine Sache praktiziert wird: Erotik und eine sinnlich Tantra Massage. Wer es sich also leisten kann und genügend Räume sein eigen nennen darf, sollte sich mit diesem Gedanken beschäftigen. Diesen Tantraraum kann man sich hübsch einrichten, vielleicht asiatisch anhauchen und in ein wahres Paradies verwandeln. In etwas, was anders aussieht als das Schlafzimmer und zum kuscheln, lieben, massieren einlädt. Die Lust steigt auf ein Abenteuer abseits des alltäglichen. Wer einen solches Zimmer schafft, kann es sich erlauben mit Öl zu hantieren und durchaus auch mal eine Tantraparty steigen zu lassen. Alle Düfte und Gerüche bleiben in diesem Raum und anschliessend kannst du dich ruhig in den Schlafzimmer legen und eines tun: schlafen! Der abgegrenzte besondere Raum ist eine private Desitination, die dafür sorgt, dass die Beteiligten auf einer anderen Schwingungsebene sich befinden und den Alltag damit ausschliessen. Jeder Ort, der am Alltag zu nutze ist, ist für Erotik ungeeignet: Küche, Bad, Wohnzimmer oder Schlafzimmer sollen nur dafür eingesetzt werden, wie es vorgesehen ist.

Gerne helfe ich meinen Gästen, wenn ihnen die Inspirationen fehlen, wie man ein solches Liebesnest einrichtet mit fachlichen Rat.

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Kann Tantra in der Partnerschaft helfen?

Diese Frage stellen sich die Menschen immer wieder. Hilft Tantra wirklich, damit ich meine Beziehung bereichern kann? Es kommt darauf an, wie du an das Tantra herangehst. Sich in ein Massagestudio zu legen, sich massieren zu lassen und normal seinen Alltag weiter zu leben, entspannt dich gewiss für eine Weile, aber bringt der Partnerschaft nur bedingt etwas. Tantra ausserhalb des heimischen Schlafzimmers zu geniessen, bedeutet, dass die Erfahrung auch ausserhalb bleibt. Nur wenn du bereit bist, die Inspirationen aus dem Tantrastudio auch zu Hause zu inplantieren, ist es durchaus denkbar, dass sich Veränderungen einstellen.

Das fängt von bei der inneren Haltung an, die man gegenüber seinen Partner pflegt. Im Tantra spricht man davon, wertfrei zu sein, möglichst ohne Erwartungen an erotische  Handlungen heranzutreten und keine Ziele zu haben. Oft ist das Ziel aber bei sexuellen Interaktionen der Orgasmus. Wer anfängt, sich diesem Druck zu widersetzen und das erotische Erlebnis als solches zu geniessen, wird spüren, dass sich diese Schwingung auch auf die Partnerschaft auswirkt. Denn auch der Partner wird es geniessen, wenn kein Ziel mehr auf der Speisekarte steht. Oft geschehen dann die Dinge, die man sich eigentlich schon lange wünschte, aber real nicht sichtbar war. Frauen sind plötzlich in der Lage Orgasmen zu fühlen, sehen sich befreit und nicht mehr reduziert auf das Eine. Sex macht plötzlich Spass und die Lust führt dazu, dass auch davon profitieren kannst. Ganz einfach, ohne stundenlange Debatten über Bedürfnisse und unerfüllte Wünsche geschehen diese Veränderungen, weil du dich verändert hast.

 

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Sinnlichkeit vs. Erotik: ist das nicht dasselbe?

Sinnlichkeit und Erotik werden schnell in einen Topf geworfen. Offenbar sind die Begriffe auf den ersten Blick so nah miteinander verwandt, dass kaum einer die Deutungen auseinanderhalten kann. Dabei ist Sinnlichkeit etwas ganz anders: sie kann sogar exisitieren ohne jegliche Erotik. Die Sinnlichkeit ist subtil und zeigt auf Anhieb nicht, welche Möglichkeiten sie verbirgt. Oftmals werden sinnliche Elemente zum Flirten eingesetzt. Das „rein zufällige“ Streifen der Hand des Flirtpartners ist ein typisches Beispiel dafür. Vielleicht ein erotisches Rendevousz oder ein kleiner Kuss? Oder doch das ganze wilde Programm durch das Bett? Sinnlichkeit kann sich durch optische Reize ausdrücken, Gesten, Sprache, leichte Berührungen und die Körperhaltung.

Auch im Tantra finden wir Sinnlichkeiten. Ein Spiel mit der Feder, die hauchzart über deinen Körper gleitet, kann durchaus ein sinnliches Ritual sein. Eine verführerische Fussmassage mit warmen Öl, bei der die Masseurin tief in die Augen schaut, kann auch von Sinnlichkeit geprägt sein ohne überhaupt in die Nähe einer Lingammassage zu kommen. Ein kleiner warmer Hauch des Atems an deinem Ohrläppchen … Sinnlichkeiten verbergen sich häufig in guten Tantramassagen, denn sie sind das I-Tüpfelchen was darüber entscheidet, wie sich der Gast letztlich fühlt. Sinnlichkeit vermittelt ein vertrautes Gefühl, Lebensfreude und kündigt von weitem an, dass vielleicht erotisches möglich sein kann.

Also ist Sinnlichkeit auch spannend wie ein Krimi.  Und dieses Attribut ist wichtig um miteinander „spielen“ zu können. In der Partnerschaft sowie auch als Gast und Masseurin im Studio. Teilweise kann eine gute Sinnlichkeit die komplette Erotik ersetzen. Die Erotik selbst kann auch sinnlich sein, ist aber meistens aber plakativ. Hier geht es tatsächlich um die Taten: Yonimassage, Lingammassage und weiteres. Eine perfekte Lingammassage hat auch einen starken Aspekt der Sinnlichkeit und wird durch eine Langsamkeit betont.

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Sich auf Gefühle einlassen zu können…

Gefühle spielen gerade bei Tantramassagen eine Rolle. Zwar gelangen nur selten Personen in ein Tantrastudio und zeigen eine Berührungsphobie, aber so stark muss die Blockade auch nicht sein, um störend zu wirken. Störend ist hier wohl der falsche Ausdruck. Vielmehr ist die Hemmung nicht gewollt seitens des Tantrakundens. Deshalb geht er ja auch zu einer Tantramassage: um sie zu geniessen und nicht um seine Blockade zu spüren. Viele Betroffene wissen gar nicht, dass sie blockiert sind. Das Empfinden teilt sich erst mit, wenn sie in der Situation sind. Und je nach dem bei welcher Tantramassage sie gelandet sind, kann es schon mal ziemlich direkte und nahe Berührungen geben mit dieser fremden Frau, der Tantramasseurin. Ein gequältes Gefühl steigt in dem Gast auf und der Wunsch, sofort aus dem Studio zu flüchten, ist gross. Komisch, denkt der Leser, das ist doch was schönes! Komisch mag es sein, aber keine Sache, die zu verurteilen ist. Denn der Mensch erkennt vielleicht zum ersten Mal in seinem Leben, dass etwas nicht stimmt mit seiner Gefühlswelt. Vielleicht ahnte er schon etwas im Vorfeld, was sich aber auf private Beziehungen bezog. Der Grund war vermutlich schnell gefunden: es waren die falschen Frauen. Doch nun zählt das Argument nicht mehr.

Die Erkenntnis mit Berührungen und Gefühlen in deiner Blockade zu stecken, kann ängstigen. Denn Gefühle sind wichtig für unsere Existenz und das Verständnis von Partnerschaft. Keine Frau will einen gefühlskalten Mann im Bett. Doch es gibt Licht am Horizont, denn der Umgang mit Gefühlen, Empathie und die Annahme und Berührungen als Geschenk kann man lernen. MENS MASTERCLASS ist mein allumfassendes Workshop Kompendium für Männer, die sich besser verstehen möchten, ihre Potenziale und Möglichkeiten ausschöpfen möchten und auch um ihren Gefühlen näher zu kommen. Ich zeige dir, wie Gefühle angenommen werden können, ohne jegliche Hemmung.

 Tantra Expertin Anna-Maria, Düsseldorf

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