Kategorie: partnerschaft

Sinnlichkeit vs. Erotik: ist das nicht dasselbe?

Sinnlichkeit und Erotik werden schnell in einen Topf geworfen. Offenbar sind die Begriffe auf den ersten Blick so nah miteinander verwandt, dass kaum einer die Deutungen auseinanderhalten kann. Dabei ist Sinnlichkeit etwas ganz anders: sie kann sogar exisitieren ohne jegliche Erotik. Die Sinnlichkeit ist subtil und zeigt auf Anhieb nicht, welche Möglichkeiten sie verbirgt. Oftmals werden sinnliche Elemente zum Flirten eingesetzt. Das „rein zufällige“ Streifen der Hand des Flirtpartners ist ein typisches Beispiel dafür. Vielleicht ein erotisches Rendevousz oder ein kleiner Kuss? Oder doch das ganze wilde Programm durch das Bett? Sinnlichkeit kann sich durch optische Reize ausdrücken, Gesten, Sprache, leichte Berührungen und die Körperhaltung.

Auch im Tantra finden wir Sinnlichkeiten. Ein Spiel mit der Feder, die hauchzart über deinen Körper gleitet, kann durchaus ein sinnliches Ritual sein. Eine verführerische Fussmassage mit warmen Öl, bei der die Masseurin tief in die Augen schaut, kann auch von Sinnlichkeit geprägt sein ohne überhaupt in die Nähe einer Lingammassage zu kommen. Ein kleiner warmer Hauch des Atems an deinem Ohrläppchen … Sinnlichkeiten verbergen sich häufig in guten Tantramassagen, denn sie sind das I-Tüpfelchen was darüber entscheidet, wie sich der Gast letztlich fühlt. Sinnlichkeit vermittelt ein vertrautes Gefühl, Lebensfreude und kündigt von weitem an, dass vielleicht erotisches möglich sein kann.

Also ist Sinnlichkeit auch spannend wie ein Krimi.  Und dieses Attribut ist wichtig um miteinander „spielen“ zu können. In der Partnerschaft sowie auch als Gast und Masseurin im Studio. Teilweise kann eine gute Sinnlichkeit die komplette Erotik ersetzen. Die Erotik selbst kann auch sinnlich sein, ist aber meistens aber plakativ. Hier geht es tatsächlich um die Taten: Yonimassage, Lingammassage und weiteres. Eine perfekte Lingammassage hat auch einen starken Aspekt der Sinnlichkeit und wird durch eine Langsamkeit betont.

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 Tantra Expertin Anna-Maria, Düsseldorf

Sich auf Gefühle einlassen zu können…

Gefühle spielen gerade bei Tantramassagen eine Rolle. Zwar gelangen nur selten Personen in ein Tantrastudio und zeigen eine Berührungsphobie, aber so stark muss die Blockade auch nicht sein, um störend zu wirken. Störend ist hier wohl der falsche Ausdruck. Vielmehr ist die Hemmung nicht gewollt seitens des Tantrakundens. Deshalb geht er ja auch zu einer Tantramassage: um sie zu geniessen und nicht um seine Blockade zu spüren. Viele Betroffene wissen gar nicht, dass sie blockiert sind. Das Empfinden teilt sich erst mit, wenn sie in der Situation sind. Und je nach dem bei welcher Tantramassage sie gelandet sind, kann es schon mal ziemlich direkte und nahe Berührungen geben mit dieser fremden Frau, der Tantramasseurin. Ein gequältes Gefühl steigt in dem Gast auf und der Wunsch, sofort aus dem Studio zu flüchten, ist gross. Komisch, denkt der Leser, das ist doch was schönes! Komisch mag es sein, aber keine Sache, die zu verurteilen ist. Denn der Mensch erkennt vielleicht zum ersten Mal in seinem Leben, dass etwas nicht stimmt mit seiner Gefühlswelt. Vielleicht ahnte er schon etwas im Vorfeld, was sich aber auf private Beziehungen bezog. Der Grund war vermutlich schnell gefunden: es waren die falschen Frauen. Doch nun zählt das Argument nicht mehr.

Die Erkenntnis mit Berührungen und Gefühlen in deiner Blockade zu stecken, kann ängstigen. Denn Gefühle sind wichtig für unsere Existenz und das Verständnis von Partnerschaft. Keine Frau will einen gefühlskalten Mann im Bett. Doch es gibt Licht am Horizont, denn der Umgang mit Gefühlen, Empathie und die Annahme und Berührungen als Geschenk kann man lernen. MENS MASTERCLASS ist mein allumfassendes Workshop Kompendium für Männer, die sich besser verstehen möchten, ihre Potenziale und Möglichkeiten ausschöpfen möchten und auch um ihren Gefühlen näher zu kommen. Ich zeige dir, wie Gefühle angenommen werden können, ohne jegliche Hemmung.

 Tantra Expertin Anna-Maria, Düsseldorf

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Höhepunkt verzögern – länger durchhalten!

Ein belastendes Thema für denjenigen, der sich betroffen fühlt. Kaum geht es zu sexuellen Aktivitäten über und der Spass beginnt, ist er auch schon zu Ende. Schon wieder bist du viel zu früh gekommen… Reicht diese Performance für eine Frau? Du ärgerst dich nun und wünschst dir, dass du länger durchhalten könntest. Doch wie schaffst du das und was ist nötig, um eine Frau zu befriedigen?

Länger durchzuhalten ist prinzipiell eine reine Übungssache. Wenn du die Module aus meinem Workshop Mens World beherzigst und diese regelmässig durchführst, ist jeder in der Lage, länger beim Sex durchzuhalten und den Höhepunkt zu verzögern. Und diese Lektionen sind weder schwer noch verlangt es einen überdurchschnittlichen IQ, um sie umzusetzen. Das ganze hat rein gar nichts mit Spiritualität zu tun, sondern entspricht einem einfachen körperlichen Prozess. Der Körper ist in der Lage, wenn eine Sache häufig genug wiederholt wurde, dieses als Standard anzunehmen. Gewiss bist du auch heute noch in der Lage dich auf Schlittschuhen zu halten, einige Meter mit einem Skateboard zu fahren oder eine gewisse Zeit unter Wasser abzutauchen. Dinge, die du als Kind gelernt hast (also häufig genug wiederholt) sitzen in uns fest. Das ist wie Fahrrad fahren – das verlernt man nie. Und so ähnlich funktioniert es auch mit der Orgasmusverzögerung. Allerdings musst du erst mal lernen wie es geht, damit es sich als Regel manifestiert.

So, nun wir einmal davon aus, dass es dir gelungen ist, deinen Höhepunkt um das dreifache der üblichen Zeit zu verlängern. Du freust dich – denn nun kann die Partnerin happy sein!? Zumindest du darfst dich freuen, wenn dieser Aspekt für dich wichtig war, um dich „richtig“ zu fühlen als Mann. Denn dieser Umstand ist nun eingetreten. Ob es der Partnerin mit deinem gewachsenen Potenzial nun besser geht, stellen wir mal in den Raum. Denn es gibt einen Fakt, den du bei all dem beachten musst: über achtzig Prozent der weiblichen Weltbevölkerung ist nicht in der Lage durch den alleinigen sexuellen Akt den Höhepunkt zu erreichen. Wenn wir das wissen, fragen wir uns automatisch: wie wichtig ist es dann denn, dass du lange durchhälst?

 Tantra Expertin Anna-Maria, Düsseldorf

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Den Kopf bei der Erotik befreien!

Sexualität, Lust und Liebe entsteht im Kopf … Doch niemand ist dessen ausgesetzt, was sich in seinem Kopf abspielt und jeder ist in der Lage seine Gedanken zu verändern. Doch nur wenigsten sind dazu bereit, sich damit auseinander zu setzen. Stattdessen nimmt man das Gedankengut unbesehen an und muss sich mit sexuellen Konflikten anschliessend auseinander setzen. Die Gedanken, die in deinem Kopf sich plazieren, stammen nicht von deinem Ich. Bist du dir dessen bewusst, kannst du gegensteuern und völlig unabhängig Sexualität erleben. Unabhängig dessen, wie die Atmosphäre gerade ist, unabhängig von der Frau, die dich massiert und unabhängig von allen anderen Parametern. Wenn du dich auf diesen Prozess einlässt wird du wirklich frei sein und bist in der Lage deine Sexualität zu kontrollieren. Der Lingam bestimmt nicht, wo es lang geht! Du bestimmst, was du fühlen und spüren willst. So manch trainierter Tantraguru ist in der Lage, sozusagen auf Knopfdruck seine Lingam-Reaktionen zu steuern. Wie kommt das? Diese Gurus sind prinzipiell gedankenfrei; möglicherweise ist der Zustand dem ständigen Meditieren geschuldet. Für die Sexualität allerdings ist diese Tatsache mehr als nützlich. Doch den Kopf frei zu kriegen bedeutet auch, sich von Wertungen zu befreien. Wertungen, die du selbst aufstellst oder die, die der Partner generiert. Auch ist Entspannung ein enorm wichtiges Thema und damit ist nicht die erotische Entspannung gemeint.

Denn es ist eine Form von Leidensdruck, wenn sich Männer den körperlichen Wünschen des Lingams fügen. So bedauert man, dass man zu schnell zum Orgasmus gekommen ist oder dass die eigene Frau keinen Sexappeal mehr ausstrahlt wie vor zwanzig Jahren. Man sieht sich dem Schicksal ausgeliefert und erwartet, dass alle Parameter stimmen, um in Stimmung zu kommen. Doch das ist eine Illusion, wenn du glaubst, dass das nötig sei. Du bist nur ein Homo Sapiens und kein im Reagenzglas gezüchtetes Wesen, welches spezielle Parameter benötigt um Sexualität zu erleben. Du bist nämlich der Herrscher über deine Realität. Nur wenn du es zulässt von diesem Gedankengut bestimmt zu werden, bleibst du ein Gefangener deiner Selbst. Besser wird die Situation im Laufe der Zeit nämlich nicht. Denn immer mehr Parameter gesellen sich dazu, die offenbar signalisieren, dass sie nötig sind. Wie du aus diesem Hamsterrad herauskommst und welche geniale Techniken dazu angewandt werden, kannst du in meinen Workshop FREE BRAIN erfahren. So kann jeder sich von dieser Kopflastigkeit befreien und unabhängig von gedanklichen Störungen erotische Interaktionen sinnlich geniessen.

Ein paar Kleinigkeiten jedoch kannst du dir schon jetzt zu Herzen nehmen:

Erotik ist nichts Ernstes, sondern soll Spass machen. Also betrachte es auch als solches: ein Spiel

Lege die Erwartungshaltung ab: Wie wird das heute? Klappt alles? Solche Fragen gehören nicht in eine erotische Situation. Treten sie dennoch auf, versuche deine Gedanken zu entwerten.

Das richtige gezielte Atmen unterstützt dich dabei gedankenfrei zu werden

Wann du Sex haben möchtest spielt auch eine Rolle. Abends nach einem stressigen Tag oder langen TV-Marathon ist es kontraproduktiv sich mit Erotik zu beschäftigen

 Tantra Expertin Anna-Maria Düsseldorf

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Wie kann ich eine Frau verführen?

Verführen können, so wie Casanova… na, das wäre doch gar nicht so schlecht, denkst du?! Was hatte der Mann, was ich nicht habe? Und warum ist meine Partnerin so abweisend und kalt zu mir? Grundsätzlich will jeder Mann nichts schlechtes der Partnerin zu teil werden lassen. Und eigentlich geht es doch nur darum, gemeinsam etwas Spass zu erleben oder etwa nicht? Spass und Erotik – hier gehen allerdings die Meinungen darüber, wie diese Attribute zu deuten sind, arg auseinander. „Frauen wollen immer gleich heiraten, dabei will ich nur ein wenig Spass“, lautete ein Satz von einem Mann. Aber dieser Satz beinhaltet eigentlich alles, was du wissen musst, wenn du Verführerqualitäten erreichen willst. Frauen wollen sich sicher sein, wenn sie ihr intimes Hab und Gut zum Sinne des Spasses einsetzen. Sicher, in dem Mann, mit dem sie diese Freude teilen.

Denn für Frauen liegen Emotionen und Sexualität sehr nah, wenn nicht sogar untrennbar beieinander. Selbst Frauen, die selbstbewusst auf eine Partnerschaft verzichten, suchen in den Sexualaffären mehr als den blossen Akt. Zuneigung, Sympathie und eine gute Chemie sollte vorhanden sein. Im besten Falle möchte sich die Frau begehrt fühlen und gemocht. Freundschaft PLUS, das Modewort der Zeit, ist Zeugnis eines solchen Konstruktes. All diese Attribute haben eines gemein: sie sind emotional indiziert und haben mit körperlichen Elementen gar nichts zu tun. Weder mit der Durchhaltekraft des Mannes, noch mit dessen Muskeln oder seinem finanziellen Besitz haben diese Wünsche etwas zu tun. Deshalb haben Phrasen wie: „Deine Augen sind so schön“ oder „Du bist wahnsinnig attraktiv“ ihre Kraft verloren und klingen abgedroschen. Sie erreichen die Damenwelt nicht mehr als wirksames Mittel der Wahl um zu verführen. Denn diese Phrasen sind wirklich altbacken und waren vielleicht effektiv in den fünziger Jahren. Denn zu diesen Zeiten war es vielmehr unüblich solche Komplimente zu verteilen. Die Frau dieser Zeit musste gut kochen, Kinder gebären und den Haushalt versorgen. Das hatte Priorität und nicht die optischen Qualitäten. Wer in jener Zeit aber genau diese hervorhebt, hatte eine Punktlandung vollzogen. Heute ist das alles alter Käse und absolut nicht mehr das, was Frauen vorrangig hören wollen. Natürlich ist es nach wie vor ein Kompliment, wenn ein Mann die optischen Vorzüge seiner Partnerin lobt. Aber heute spielen andere Dinge eine Rolle, weil sie den Inhalt unseres Leben stark beinflussen.

Doppelbelastung durch Beruf, Kinder und Haushalt – Freizeitstress – verlorengegangene Kommunikation sind Elemente, die heutzutage auf dem Alltagstisch landen. Demzufolge sind die Komplimente der Zeichen der Zeit anzupassen und müssen up to date sein. Gespräche, die mehr sind als nur oberflächlicher Small Talk gehören absolut dazu. Der Frauenversteher! rufen viele, wenn sie von ihrem homosexuellen Kumpel sprechen. Der kann zuhören und mit dem kann man sich unterhalten! Schade nur, dass der homosexuell ist! höre ich häufiger von Frauen. Warum können das unsere Männer eigentlich nicht? Muss man zunächst einmal schwul werden, um Frauen zu verstehen und sich mit ihnen zu unterhalten? Gewiss nicht! Aber wer verführen will, der darf diese emotionale Komponente nicht aus den Augen verlieren. Du musst dich präsentieren von deiner tiefsten Seele heraus: wer bist du? wie denkst du? was ist dir wichtig im Leben? Erst wenn du diese emotionale Schwelle überwunden hast, bist du in der Lage verführerisch  zu wirken. Und dazu gehört auch, Schwächen zu zeigen und nicht zu verbergen.

In so mancher Tantramassage ist es recht interessant zu sehen, wie sich der Mensch im Laufe der Zeromonie verändert. Am Ende sieht man etwas, was zu zu Beginn absolut verschlossen war. Eine weiche Seite, eine warme Ausstrahlung, eine tiefe Herzlichkeit und Natürlichkeit, die den Menschen zeigt, wie er ist. Völlig losgelöst von sozialen oder finanziellen Status. Diese Wärme gehört zu, wenn du ein Verführer sein willst. Verzichte darauf mit Phrasen oder hochtrabenden Worten zu agieren. Halte dich dezent zurück, wenn es darum geht, deinen finanziellen Stand zu präsentieren. Sei höflich und freundlich, zuvorkommend aber nicht forsch. Mache dich interessant und klammere dich nicht an die Frau. Ziehe dich zurück und sei wieder da, wenn du das Gefühl hast, dass sie dich mag. Überstürze nichts und auch der Sex gehört nicht zum ersten Dateabend. Wer signalisiert, dass ihn der Mensch hinter dieser Weiblichkeit interessiert, hat die besten Karten.

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 Tantra Expertin Anna-Maria, Düsseldorf