Monat: Juli 2019

Tantraparty… danke an alle!

Let´s go Tantra again… nach längerer Pause endlich wieder am Start

Danke für euer zahlreiches Erscheinen anlässlich der gestrigen Tantraparty – erstmals in meinen neuen Räumlichkeiten in Düsseldorf-Nord (3 grosse Workshop-Räume – super Platz für Tantrapartys). Ich freue mich immer, wenn ein bunter Mix an Charakteren zusammenkommt, die am Ende aber alle eines gemein haben: das Interesse an Tantra. Auch bin ich erfreut darüber, dass wieder Damen anwesend waren, was ja nicht immer der Fall ist. Noch sind Frauen eher die Unterzahl bei solchen Veranstaltungen. Ich hoffe aber, dass sich das künftig ändert!

Diejenigen, die das Script bestellt haben, schreiben mir bitte eine E-Mail. Die Tantraparty für den Herbst 2019 ist bereits beinahe ausgebucht, daher empfiehlt sich eine zeitnahe Einbuchung. Hier der Hinweis: an der Tantraparty können nur Leute teilnehmen, die bei mir einen Workshop in der Vergangenheit gebucht (und wahrgenommen) haben.

Eure Anna

Fixe Vorstellungen und Chaos

Immer wieder begegnet mir das Phänomen der absoluten fixen Vorstellung, von dem, was geschehen mag, von dem, was gelingt oder nicht, von dem wie es ausgeht oder was man fühlt oder nicht. Es ist in unseren Köpfen, die fixe Vorstellung von einem Ereignis. Gerade in der Erotik ist dies häufig verbreitet. Gewiss spornt es das ‚Kopfkino‘ an, doch gleichzeitig bremst dich diese Denkweise bis aufs Äusserste aus. Denn die enge Vorstellung von einem Ereignis gleicht einem Blick durch einen Tunnel. Nur das was du in diesem Ausschnitt siehst, ist relevant. Damit blockierst du dich für die Dinge, die neben diesem Ausschnitt wären – denn du siehst sie nicht. Du hälst sie nicht für wichtig; nicht für interessant und würdigst dem keinen Blick.

In der Erotik drückt sich diese Denkweise dann hemmend aus. Unsicherheit ist grossgeschrieben – genauso wie eine gewisse Form der Ambivalenz und letztlich die Sorge und Angst darüber, dass der Tunnelblick nicht zu einem realen Bildnis wird. Denn du möchtest dieses Bildnis haben, was in deinem Kopf ist – Abweichungen nicht erlaubt! Das führt dazu, dass du eventuell Dinge verpasst, die noch interessanter hätten sein können, als das was in deinem Kopf ist. Zudem kannst du dich nicht öffnen für den Prozess, der dich erwartet, weil es vielleicht anders ist, als in deiner Vorstellung. Dinge wie Orgasmusprobleme, Versagensangst und den Kopf voller Gedanken sind dann nur die Regel und nicht die Ausnahme. Mit dem Tunnelblick machst du prinzipiell das kaputt, was sehr schön hätte werden können.

Doch wie kann man das Problem lösen? Ich spreche stets von einer Idee und nicht von einer Vorstellung. Du kannst eine Idee haben, wie etwas laufen wird und dennoch bleibst du offen für Abwandlungen. Genauso wie ich bei einem Telefonat eine Idee habe, wenn ich später sehen werde. Ich mache mir ein Bildnis von der Stimme und male mir ein Bild aus, wie dieser Mensch aussieht. Doch ich bleibe nach allen Seiten hin offen für andere Ideen und Bildnisse. Ich bin dann höchstens überrascht, wenn mein Gegenüber überhaupt gar nicht dem entspricht, was zu dieser Stimme hätte passen können. Und es macht diesen Menschen noch interessanter als zuvor.

Wenn du diese innere Haltung erreichst, wirst du frei und kannst dich öffnen. Erst dann kannst du dich dem Flow hingeben, der dir offenbart wird. Beachte dabei auch, dass Frauen sehr wohl merken, wenn ein Hemmungsfaktor in der Luft liegt. Was das ist der Erotik macht oder der lustvollen Hingabe und Leidenschaft einer Frau, ist selbstredend klar. Wenn du alleine keine Ideen hast, wie du das Thema angehen kannst, wird einen Blick in meine Workshopabteilung. Hier ist insbesondere der Workshop Free Brain von Bedeutung.

Wer das absolute Freie erleben will, muss auch frei sein in seiner Vorstellung…

Höhepunkt verzögern – Orgasmusverzögerung – länger durchhalten!

Von zwei Minuten auf 1,5 Stunden….

Den Höhepunkt verzögern / Orgasmusverzögerung: ein belastendes Thema für denjenigen, der sich betroffen fühlt. Kaum geht es zu sexuellen Aktivitäten über und der Spass beginnt, ist er auch schon zu Ende. Schon wieder bist du viel zu früh gekommen… und dabei wolltest du dieses Mal den Akt verzögern. Vielleicht hast du den Atmen angehalten oder Schäfchen gezählt? Reicht diese Performance für eine Frau? Du ärgerst dich nun und wünschst dir, dass du länger durchhalten könntest. Doch wie schaffst du das endlich den Höhepunkt zu verzögern und was ist nötig, um eine Frau zu befriedigen? Wie kannst auch du eine Orgasmusverzögerung erreichen?

Länger durchzuhalten und den Höhepunkt zu verzögern ist prinzipiell eine reine Übungssache. Wenn du die Module aus meinem Workshop Mens World oder dem Mens Masterclass-Workshop beherzigst und diese regelmässig durchführst, ist jeder in der Lage, länger beim Sex durchzuhalten und den Höhepunkt zu verzögern. Und diese Orgasmusverzögerung Lektionen sind weder schwer noch verlangt es einen überdurchschnittlichen IQ, um sie umzusetzen. Das Ganze hat rein gar nichts mit Spiritualität zu tun, sondern entspricht einem einfachen körperlichen Prozess. Der Körper ist in der Lage, wenn eine Sache häufig genug wiederholt wurde, dieses als Standard anzunehmen. Gewiss bist du auch heute noch in der Lage dich auf Schlittschuhen zu halten, einige Meter mit einem Skateboard zu fahren oder eine gewisse Zeit unter Wasser abzutauchen. Dinge, die du als Kind gelernt hast (also häufig genug wiederholst) sitzen in uns fest. Das ist wie Fahrrad fahren – das verlernt man nie. Und so ähnlich funktioniert es auch mit der Orgasmusverzögerung und das Verzögern deines Höhepunktes. Allerdings musst du erst mal lernen wie es geht, damit es sich als Regel manifestiert.

Zudem kommt der genetische Aspekt hinzu, der in unserer DNS verankert ist. Männer haben den Drang schnell zu kommen – nicht, weil sie es möchten, sondern weil der männliche Homo Sapiens diese Information in seinen Genen trägt. Diese DNS Informationen sind uralt und auf unsere heutige Zeit absolut unrelevant zu betrachten. Witzig dabei ist, dass wir diese Information überschreiben können. Und niemand muss sich damit abfinden, dass es bei ihm einfach ’so ist‘. Und niemand muss glauben, dass er sein Leben lang dem schnellen Orgasmus ausgeliefert sein muss. Orgasmusverzögerung ist also keine Hexenkunst und auch du bist in der Lage deinen Höhepunkt zu verzögern. Zumindest in meinen Workshops hat es noch niemanden gegeben, dem es nicht gelungen wäre die Übungen zur Orgasmusverzögerung umzusetzen und als erfolgreich zu verbuchen. Aber es ist wichtig, dass du nicht irgendeine Anleitung aus dem Internet ausprobierst. Wer den Höhepunkt verzögern will, sollte sich in Profi-Hände begeben. Mit unsachgemässen Anleitungen kann man nämlich ein grösseres Desaster anrichten, als du jetzt vermuten magst.

So, nun gehen wir einmal davon aus, dass es dir gelungen ist, deinen Höhepunkt um das dreifache der üblichen Zeit zu verzögern. Du freust dich – denn nun kann die Partnerin happy sein!? Zumindest du darfst dich freuen, wenn dieser Aspekt für dich wichtig war, um dich „richtig“ zu fühlen als Mann. Denn dieser Umstand ist nun eingetreten. Und es ist durchaus wichtig, dass du dich wohl fühlst, mit dir selbst, deinem inneren Denken und äusseren Handeln. Du gewinnst eine Selbstsicherheit; kannst leichter an das Thema Erotik herantreten; verlierst die Sorge und Angst und vermittelst Anziehungskraft.

Ob es der Partnerin mit deinem gewachsenen Potenzial und der Fähigkeit den Höhepunkt zu verzögern nun besser geht, stellen wir mal in den Raum. Denn es gibt einen Fakt, den du bei all dem beachten musst: über achtzig Prozent der weiblichen Weltbevölkerung ist nicht in der Lage durch den alleinigen sexuellen Akt den Höhepunkt zu erreichen. Wenn wir das wissen, fragen wir uns automatisch: wie wichtig ist es dann denn, dass du lange durchhälst?

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